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Fachgebiete: Kunst- und Kulturgeschichte, Architektur, Geschichte
der Gartenkunst
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Autor
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Moritz, Karl Philipp
(17561793)
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| Titel |
Vorbegriffe
zu einer Theorie der Ornamente
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Biblio-
graphica |
Faksimile-Neudruck der Ausgabe Berlin
1793. 176 S., 4 Tafeln. Einfuehrung von Hanno-Walter Kruft.
15 x 21 cm. Lwd. ISBN 978-3-921503-77-5. Noerdlingen 1986.
Preis: Euro 21.--.
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| Kommentar |
Auf der Basis einer ausgepraegt
psychologisierenden Aesthetik greift Moritz das Thema des vitruvianischen
Decorums, also des Ornaments in der Kunst und Architektur
auf. Im Mittelpunkt seiner Theorie steht die aesthetische Autonomie
des Kunstwerks als einer sprechenden Idee: "Die Form der
Vase ergibt sich von selbst aus der natuerlichen Idee des Fassens".
Vornehmste Aufgabe des Kuenstlers sei es, den Charakter des
"Fassens" und "Aufbewahrens" zum Sprechen
zu bringen. Diese Thematik wird an einer Reihe anderer Beispiele
vertieft: an der Abwechslung und Einheit einer Landschaft, an
den Spielarten des Geschmacks oder den architektonischen Stilformen
der Saeule.
Die Entstehung der Schrift steht in engem Zusammenhang mit der
Reform der Berliner Akademie der Kuenste unter F. A. v. Heinitz
und D. Chodowiecki und deren Uebertragung auf Manufaktur und
Gewerbe in Preussen. |
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